Felix Ernesto Arias Hück
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Felix Ernesto Arias Hück

In Deutschland ansässig, beschäftigt er sich mit Kunstprojekten die ihren Weg zu ihm finden. Er engagiert sich bei Filmfestivals, etwa dem Festival Cuba im Film, der NipponConnection und den Días de Cine - Lateinamerikanisches Filmfest, sowie Musik- und Theaterprojekten aus China. Er hat eine Schwäche für Kulturprojekte die Bereiche verbinden, die nicht traditionell durch europäische Kolonialgeschichte verbunden sind. So konzentriert er sich in Europa auf Künste unter ethnischen Gemeinschaften und identifiziert Verbindungen und Gemeinsamkeiten die er überträgt. Dies führt ihn beispielsweise dazu, ein Konzert für chinesischen Folk in Verbindung mit klassischer europäischer Musik in einer evangelischen Kirche mit zu organisieren oder Texte des populärsten kreolischen Walzers Perus ins Deutsche zu übersetzen und an Musiker heranzutragen – um noch einmal zu bestätigen, dass sich zu singen in deutscher Sprache lohnt –, niederländische Poesie auf Englisch und Deutsch auf einer internationalen Buchmesse zu flüstern oder in der Rolle des Josef Breuer (einem engen Kollegen Sigmund Freuds) in einer Aufführung zu erscheinen. Übersetzung ist sein Thema, sei es auf der Ebene der Intermedialität in Technik und Kunst (also Theorie, Standards und Gadgets) oder schlicht im Hinblick auf die Überwindung von Barrieren durch Sprache oder Behinderung (etwa durch Untertitel).

Er studierte Bildende Kunst in Lima, Peru und Hispanische Literatur, Lateinamerikastudien und Kunstgeschichte in Deutschland. Er lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Artikel von Felix Ernesto Arias Hück