Anläßlich seiner dritten Einzelausstellung bei Beck & Eggeling Contemporary präsentiert Wolf Hamm eine Reihe neuer Arbeiten, die er unter dem Titel „In der Kürze der Zeit“ zusammenfasst. Er bezieht sich hiermit auf die Dauer eines Menschenlebens und die Frage, was das Individuum daraus macht.
Hamms Bilder sind narrative, doch zugleich rätselhafte Kompositionen, in denen Mensch und Natur vor kontrastreichen Kulissen aufeinandertreffen: Figuren sind in Szenen eingebunden; sie nähern und trennen sich. Ihre Anmutungen zwischen Schönheit und Schrecken schildern elementare menschliche Erfahrungen. Sein persönliches Umfeld und seine familiären Strukturen spielen eine entscheidende Rolle in seinem künstlerischen Schaffen, so Hamm. Sie geben Impuls und Inspiration, die als Bilder zu komplexen Bedeutungsträgern verdichtet werden. Seine Arbeiten laden den Betrachter dazu ein, deren Sinn und Bedeutung in Bezug zum Sinn und der Bedeutung des eigenen Lebens zu stellen, die sich durch jeweils individuelle Weltanschauung ergeben.

Die mehrschichtige Erzählweise und gelegentliche Einbeziehung kulturell codierter Stilmittel wie Comic oder Manga wird zu einem Charakteristikum Hamms Malerei: „Naturalistische Elemente stehen neben Ornament und Abstraktion. Realismus, Pathos, überladene Dekors und beherrschte Form korrespondieren in waghalsiger Kompositionsakrobatik und lassen den Betrachter nie in beruhigter Ordnung ankommen. Die vibrierende Vielschichtigkeit behält auch hinter Glas ihre Unruhe“, wie der Autor Rainer Beßling zusammenfasst.

Hamms Bildformate sind mit der Zeit gewachsen, und es wird deutlich, dass er seine Bilder in einen größeren inhaltlichen Zusammenhang stellt. In seinem jüngsten, ambitionierten Projekt „Die großen Prozesse“ widmet er sich in acht zyklischen Bildtafeln den Entwicklungsstufen der Menschheitsgeschichte. „Der Aufbruch“, eine dieser monumentalen Panorama-Arbeiten, wird zentraler Bestandteil der Galerieausstellung sein. Neben Arbeiten auf Acrylglas werden zudem Zeichnungen - erstmalig auch kleinformatige - und Grafik ausgestellt.

Wolf Hamm ist 1974 in Delmenhorst geboren. Sein Studium an der Hochschule für Künste in Bremen und an der Kunstakademie Düsseldorf schloss er als Meisterschüler bei Prof. Siegfried Anzinger ab. Seit nunmehr 10 Jahren sind seine Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Hamm lebt und arbeitet in Berlin.

Der Künstler ist während der DC OPEN anwesend. Es erscheint ein Katalog.

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